Inklusion

Aus dem Niedersächsischen Schulgesetzt §4:

(1) Die öffentlichen Schulen ermöglichen allen Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang und sind damit inklusive Schulen. Welche Schulform die Schülerinnen und Schüler besuchen, entscheiden die Erziehungsberechtigten (§ 59 Abs. 1 Satz 1).

(2) In den öffentlichen Schulen werden Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam erzogen und unterrichtet. Schülerinnen und Schüler, die wegen einer bestehenden oder drohenden Behinderung auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, werden durch wirksame individuell angepasste Maßnahmen unterstützt; die Leistungsanforderungen können von denen der besuchten Schule abweichen. Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung kann in den Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Hören festgestellt werden.

Mit Verabschiedung des Gesetzes zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen vom 13. Dezember 2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zum 01.01.2009 hat die inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung auch in Deutschland einen hohen Stellenwert eingenommen. Die Bundesrepublik hat sich mit Unterzeichnung des Vertrages verpflichtet dafür zu sorgen, dass alle Kinder in eine Schule gehen können, unabhängig von einer möglichen Behinderung.

Niedersachsen hat den Gedanken der Inklusion in der Neufassung des Niedersächsischen Schulgesetztes zum 01.08.2012 fest verankert.

Eine recht gut verständliche Zusammenfassung des Übereinkommens der Vereinten Nationen in vereinfachter Sprache, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegeben worden ist, finden sie

hier

Einen kurzen Film, der den Grundgedanken der Inklusion ganz gut darstellt, finden Sie unter diesem Link:

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Fachberaterin für Sonderpädagogik und Integration