Regionales-Integrations-Konzept

Zum Einzugsgebiet der Pestalozzischule gehören acht Grundschulen. Seit dem Schuljahr 2007/2008 arbeiten die Schulen nach einem Regionalen Integrationskonzept, kurz RIK genannt. Ziel war der gemeinsame Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne einen Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung.

Den Rahmen bildet dabei die sogenannte Sonderpädagogischen Grundversorgung.

Grundschülerinnen und -schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Bereichen "Lernen", "Sprache" oder "Emotionale und Soziale Entwicklung" werden in der Regel nicht mehr an der Förderschule, sondern an ihrer Grundschule vor Ort inklusiv beschult. Die Grundschulen erhalten zur Unterstützung je Klasse und Schuljahr 2 Förderschullehrerstunden aus dem Stundenpool der Förderschule, die gleichzeitig zum Förderzentrum der Region wird. Eine dreizügige Grundschule mit 12 Klassen hätte im Schuljahr somit eine festgesetzte Stundenzahl von 24 Förderschullehrerstunden der Pestalozzischule, die sie in ihrem Hause einsetzen kann.

Die Förderschule entscheidet in Zusammenarbeit mit den in einer Region kooperierenden Grundschulen, wie die auf der Grundlage eines genehmigten Konzepts zugewiesenen Förderschullehrerstunden eingesetzt werden.

(Runderlass der Ministerkonferenz vom 1.2.2005 zur Sonderpädagogischen Förderung)


Die Schülerinnen und Schüler, die nach der 4. Klasse weiterhin einen Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Lernen haben, besuchen entweder inklusiv eine Haupt- oder Oberschule oder die Pestalozzischule.


RIK-Konzept (PDF-Datei)

Inklusion